Neues aus den Medien


 

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 02. Juni 2017

 


Petrus hat es in diesem Jahr mit den mehr als 300 Spielerinnen und Spielern aus 16 Frauen- und 17 Männerteams beim 47. Heidesandturnier des Westerrönfelder SV besonders gut gemeint. Sonne satt genossen die Aktiven, auch wenn es auf den sechs Spielfeldern manches Mal zu heiß wurde. Da ließ sich der eine oder andere Athlet schon einmal auswechseln, um sich im Schatten einer Strandmuschel auszuruhen und sich mit einem Kaltgetränk zu erfrischen. Besonders Hitzebeständige nutzten den Sonnenschein, um sich eine intensive „Heidesand-Bräune“ zu verpassen – gewissermaßen als Andenken an das diesjährige Turnier.

Die Rahmenbedingungen stimmten also. Die Freude am Handballspiel bei allen Mannschaften, ganz gleich mit welchem Leistungsvermögen ausgestattet, offenkundig auch. Das Heidesandturnier bleibt ein beliebtes Treffen der Handball-Familie und ist willkommener Anlass, die Punktspielsaison im Kreise Gleichgesinnter locker ausklingen zu lassen. Auffallend war auch in diesem Jahr wieder die Anzahl der bunt zusammengestellten Mannschaften. Teams wie „Waldmeister der Herzen“, „Krampfader Geschwader“ mit Eider Hardes Eike Möller sowie Tim Dau, Malte Pieper und Finn Reick von der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, „die Unabsteigbaren“, „TG Blaue Enten“ oder „Eisen 9“ mit dem Ex-Bundesligaspieler und Westerrönfelder Nico Kibat zeigten, dass sie spielerisch gut harmonierten. Langer Einspielphasen bedurfte es nicht. Zu den Stammgästen zählten die Teams des TSV Hirsau und aus Westerrönfelds Patengemeinde Tingleff. „Uns gefällt es hier einfach. Es herrscht eine tolle Kameradschaft“, beschreibt Hans-Georg Schütz, der seit 1979 dabei ist, die Beweggründe für die weite Anreise aus dem Schwarzwald, die er als Schlachtenbummler gern auf sich nimmt. Das Team Tingleff, das ansonsten in Dänemark an verschiedenen Orten lebt, nutzt das Heidesandturnier, um sich zu treffen. „Das hat schon Tradition“, bemerkt Tony Nicolaisen.

Dass ein Team trotz Anmeldung nicht antrat, brachte die Organisatoren um Dennis Schrader nicht ins Schwitzen. Die mehr als 100 Spiele liefen einwandfrei und ohne Verletzungen ab. So konnte dann auch Bürgermeister Otto Schülldorf im Anschluss an die Spiele gleich die Siegerehrung auf dem Sportplatz vornehmen. Gute Kondition bewiesen die Aktiven auch abseits des grünen Rasens. „Besonders gut besucht war die Tanzparty am ersten Abend“, sagte Schrader mit einem zufriedenen Lächeln.

Ergebnisse 2017:

Männer:

A-Pokal

Finale: Westerrönfeld Fußball – Lokomotive Westerrönfeld 7:6

Platz 3: Krampfader Geschwader – Eisen 9 4:2 nach Siebenmeter-Werfen

B-Pokal

Finale: HSG Makaken – Athletico Bu Kage 8:7

Platz 3: TSV Schülldorf – SV Tingleff 7:6


Frauen:

A-Pokal

Finale: Die Unabsteigbaren – TSV Alt Duvenstedt 11:8

Platz 3: A-Jugend Reloaded – Weddingstedt/Hennstedt/Delve 12:7

B-Pokal

Finale: HSG Fockbek/Nübbel II – IF Stjernen 3:2

Platz 3: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg – Weddingstedt/H./D. 8:6.

 

 


 

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 19. Mai 2015

 


Handballer sind „harte Hunde“. Woche für Woche lässt sich das bei packenden Zweikämpfen beobachten. So mancher Schmerz wird dabei unterdrückt. Von Nieselregen lassen sich Handballer daher schon gar nicht abschrecken.

Die insgesamt 36 Teams (19 Frauen- und 17 Männermannschaften) ließen sich den Spaß beim 45. Westerrönfelder Heidesand-Turnier durch das kühle Nass von oben jedenfalls nicht verderben, auch wenn auf dem feuchten Rasen bisweilen die Standfestigkeit litt. „Nach der Vorrunde wollten wir das Turnier durch Entscheidungswerfen verkürzen. Doch alle Mannschafts-Verantwortlichen haben sich dafür ausgesprochen, das Turnier wie geplant durchzuziehen“, erklärte Turnierleiter Dennis Schrader. Wenn schon das Wetter keinen Anlass zur Freude gab, zauberten traditionell die Team-Namen der Teilnehmer ein Schmunzeln ins Gesicht der Zuschauer. So sicherte sich beispielsweise der „Waldmeister der Herzen“ den Sieg im Frauen-A-Pokal. In diesem Fall konnte selbst Schrader keine Angaben über die Herkunft dieses Teams machen. „Es entspricht durchaus dem Sinn des Turniers, dass sich Mannschaften bilden, die vorher noch nie zusammen gespielt haben“, unterstrich er den Charakter der Veranstaltung, die stets durch den Spaß am Sport geprägt ist. Die Kombination Spaß und sportliche Qualität boten die „Mighty Ducks“, die den Männer-A-Pokal einheimsten. Marco Schmitt, Patrick Möller (beide Büdelsdorfer TSV), Matti Voß (TSV Alt Duvenstedt) und Co. zogen ein munteres Spiel auf und schlugen im Finale den SV Tingleff (6. dänische Liga) mit 5:4.

Der SV Tingleff ist ein fester Bestandteil dieses Turniers, ebenso wie der TSV Hirsau (Schwarzwald). „Das ist ein Spaßturnier. Aber manchmal nehmen die Norddeutschen das Turnier dann doch zu ernst“, meinte Hirsaus Lisa Miemhard. Die Schwarzwälder nutzen ihre Teilnahme darüber hinaus, um Schleswig-Holstein näher kennen zu lernen. So stand in diesem Jahr eine Fahrt nach Kiel auf dem Programm. Christoph Andresen (SV Tingleff) ist bereits seit 20 Jahren dabei. Er schätzt besonders die Gastfreundschaft. Dass seine Mannschaft diesmal sogar im Finale stand, habe ihn dann allerdings überrascht. Beste Stimmung herrschte auch bei der Siegerehrung in der Tingleff-Halle. Sie wurde von Bürgermeister Otto Schülldorf, Dennis Schrader und Dieter Windeler (1. Vorsitzender des Westerrönfelder Sportvereins) vorgenommen